Zupfbrot

… früher haben wir dieses Brot gern als Beilage zum Grillen oder zu einem Salat gegessen aber dann wurde ja alles anders.

Jetzt, wo die Grillsaison ja wieder beginnt, habe ich mal ausprobiert, ob ich das normale Rezept des Zupfbrotes von damals nicht einfach in eine glutenfreie Variante umbauen könnte.

Ich freu mich ja immer riesig, wenn es dann so funktioniert, wie erhofft.. 😉

Wie immer braucht der glutenfreie Teig mehr Flüssigkeit und auch die Beigabe von Xanthan als Bindemittel aber dann war es ein Teig, der sich gut verarbeiten und ausrollen ließ und auch gebacken richtig lecker schmeckt.

Zupfbrot gebacken
Zutaten:

500 g Reismehl
10 g Xanthan
2 TL Salz
30 g frische Hefe
450 ml warmes Wasser
2 EL Öl

Zum Bestreichen:
125 g weiche Kräuterbutter

Eine Springform (Ø 26 cm ) vorbereiten – den Boden mit Backpapier auslegen und den Rand unbedingt fetten. Den Backofen auf ca. 50° C vorheizen und ausschalten.

Aus den Zutaten einen Hefeteig herstellen. Die Arbeitsfläche mit Frischhaltefolie auslegen und leicht bemehlen. Den Teig mit etwas Mehl bestäuben und mit einem Nudelholz ca. 5 mm dick ausrollen und komplett mit der weichen Kräuterbutter bestreichen. Der Teig wird dann in viele kleine Rechtecke geschnitten ( 4 cm x 6 cm ) – das geht super mit einem Pizzaschneider! Anschließend nimmt man ein Rechteck, faltet es in der Mitte zusammen und stellt es in die Mitte einer Springform. Dann stellt man die Rechtecke um die Mitte herum ( klingt kompliziert und langwierig, ist aber ganz schnell erledigt )

Zupfbrot - Teig
Ist der komplette Teig eingeschichtet, kommt die Springform zum Gehen für ca. 30 Minuten in den vorgeheizten Backofen. Ich decke die Form immer noch mit einem feuchten Tuch ab.

Nach dem Gehen die Springform aus dem Ofen nehmen und den Backofen auf ca. 175 ° C vorheizen. ( ich backe immer bei Umluft ). Das Zupfbrot wird nun ca. 30-35 Minuten gebacken. Da mein Ofen manchmal etwas viel Hitze hat, reduziere ich die Temperatur nach ca. der Hälfte der Zeit schon auf ca. 150° C. Das Zupfbrot wird dann von oben nicht so dunkel.

 

Erdbeereis – Törtchen

Habt ihr heute auch so einen richtig tollen Sonntag erwischt, der seinem Namen alle Ehre macht?

Sonne pur und die Lust auf Frühling, ach am besten direkt auf Sommer ist sofort da?

Von einem meiner absoluten Lieblingsblogs sprang mir heute morgen schon direkt ein leckeres Erdbeertörtchen mit frischen Erdbeeren und Frischkäse entgegen – und ich wusste immer noch nicht, was es heute Nachmittag als Sonntagsleckerei geben könnte..

Bis mir einfiel, dass ich immer noch ein paar selbst gepflückte Erdbeeren im Gefrierschrank hatte…
…gefrorene Erdbeeren, vielleicht ein bisschen Quark und etwas Sahne und eine Eismaschine habe ich hier…

Jippie… heute gibt es Erdbeereis.. <3

Nett angerichtet auf einem schnellen Minitortenboden aus zerbröselten Schokoladenkeksen und einer Erdbeersauce mit frischem, weißen Pfeffer und einem ganz klein bisschen frischem Basilikum…
oben drauf als Deko noch ein Blättchen Erdbeerminze…

Fertig!

Erdbeereistörtchen

Toastbrot

Vor gut einer Woche saßen wir mittags beim Essen ( es gab irgendeine Suppe und etwas Brot dazu ) als unser Sohn so aus dem Nichts heraus meinte, ihm würde ja wirklich kaum was fehlen aber so ein Toastbrot… das fehle ihm schon.. so ein richtig fluffiges, weiches Brot mit nicht so dicker Kruste außen drum rum, das aber als Scheibe richtig kross getoastet werden kann und selbst dann noch ein bisschen weich in der Mitte ist.

Ich hatte im Internet ein Toastbrot gefunden, das auch nur aus Reismehl gebacken wurde und auch sonst von den Zutaten ging. Dieses Brot kaufte ich zu einem unglaublichen Preis ( 250g = 8 kleine Scheiben = 3€ ( und eigentlich auch noch zzgl. Versand ).
Dieses Toastbrot ging genau in die Richtung, von der unser Sohn so sprach.

Er probierte es, es schmeckte ihm gut und der nächste Satz war: Können wir das jetzt öfter kaufen?

Tja .. 250 g Brot oder halt 8 kleine Scheiben sind bei einem Teenager ja auch quasi nix ..

Leider war das Brot dann nach einem Tag schon recht hart, man konnte es wieder etwas auftoasten aber irgendwie hat es mich nicht so überzeugt… Schade..

Aber genau da war dann der Punkt, wo ich wieder dachte, dass man das doch auch selbst hinzukriegen sein müsste.

Ich hab mir also die Packung und die Zutaten angesehen und daraus ein Rezept gebaut…

Ich muss ja sagen, ich liebe es, wenn ein Rezept auf Anhieb funktioniert ..

Das Toastbrot war echt gut.

Weich und fluffig, getoastet schön knusprig, der Rand nicht zu hart, geschmacklich merkt man nicht, dass es nur aus Reismehl besteht ( auch warm nicht! ) und sogar Sandwichtoasts konnte man damit machen.

Wir haben das erste Brot extra nicht eingefroren, um zu sehen wie es sich nur im Gefrierbeutel und bei Zimmertemperatur so macht und es ist selbst 1 Woche später immer noch weich, nicht bröselig, gut toastbar und wirklich lecker.

Heute hab ich direkt wieder eins gebacken und unser Sohn ist schwer begeistert.

Ich übrigens auch.. O:)

Toastbrot HP
Toastbrot

450 ml Wasser lauwarm
1 Würfel frische Hefe
1 EL Essig
1 EL Zuckerrübensirup
450 g Reismehl
50 g Reisstärke
1,5 TL Xanthan
1- 1,5 TL Salz
3 EL Öl

Die Hefe in lauwarmen Wasser auflösen und den Zuckerrübensirup dazugeben.
In der Zwischenzeit Reismehl, Reisstärke und Xanthan gut miteinander vermischen und das Salz dazugeben.
Das Hefewasser sorgfältig unterrühren bis sich ein geschmeidiger Teig gebildet hat. Nun das Essig unterrühren. Ganz zum Schluss kommt das Öl dazu und wird gut untergerührt. ( ich nehme hier immer Sonnenblumenöl )

Diese Teigmenge füllt man in eine gut gefettete Kastenform mit ca. 25 cm.
Den Teig glätte ich mit einem feuchten Löffelrücken oder von Hand, das Brot wird anschließend mit ein bisschen Öl eingesprüht und an einem warmen Ort ca. 30- 45 Minuten gehen gelassen. In der Zwischenzeit den Backofen vorheizen ( je nach Ofen ca. 180° C ( ich backe meistens mit Umluft ) ).
Ist die Temperatur erreicht, kommt das Brot in den Ofen.
Auf den Ofenboden kommt ein bisschen kaltes Wasser, das für einen Dampfstoß sorgt.

Meine Brote waren nach ca. 35 – 45 Minuten fertig.
Damit das Toastbrot nicht zu dunkel wird, kann es nach ca. 15 – 20 Minuten mit Alufolie abgedeckt werden. Alternativ kann auch die Temperatur ein bisschen minimiert werden. Für die letzten 5- 10 Minuten nehme ich es aus der Form und schiebe es so in den Ofen.
Das fertige Toastbrot klingt beim Klopfen hohl.
Bitte nicht anschneiden, solange es noch warm ist.
Erst komplett auskühlen lassen und dann anschneiden, gut toasten und genießen.

Guten Appetit!

PS: Das Mehl sollte sich durch jeden glutenfreie Mehl ersetzen lassen. Auch der Zuckerrübensirup kann durch Zucker oder Reissirup etc ersetzt werden – ich nehme Zuckerrübensirup gerne, weil er das doch so weiße Reismehl etwas einfärbt und die Brote dann ein bisschen „normaler“ aussehen…