Churros

So langsam neigt sich hier das Schuljahr dem Ende zu und in der Schule wird es etwas ruhiger.

Für die letzte Spanisch- Stunde des Schuljahres wurde ein typisch spanisches Essen / Picknick / Frühstück geplant.

Für unseren Sohn ist es dann schon normal, dass er sein eigenes Frühstück mitnimmt aber natürlich nichts von den anderen, mitgebrachten Speisen essen kann.

Als er nun also nach Hause kam und davon erzählte, fielen mir diese Churros wieder ein. Davon hatte er irgendwann schon mal erzählt und ich hatte sie schon einmal irgendwo gesehen.

Churros sind ein typisch spanisches Spritzgebäck in Stangen- oder Kringelform, die aus Brandteig hergestellt werden und in Öl oder Fett frittiert und anschließend mit Zucker oder einer Zucker- Zimt- Mischung bestreut und serviert werden.

Gestern Abend habe ich mich also in die Küche begeben und habe zum ersten Mal Churros gemacht.

Einstimmige Meinung: Die machen wir auf jeden Fall wieder 😉

Ich musste sie gestern wirklich weg stellen, damit noch genug für das heutige Spanisch – Frühstück übrig waren.

Churros

 

Rezept für Churros
( ca. 40 – 50 Stück )

Zutaten:
300 ml Wasser
200 g Reismehl ( alternativ geht auch anderes Mehl )
60 g Butter
3 EL Zucker
1 Prise Salz
4 Eier

Zucker & Zimt – Mischung oder Puderzucker

Zubereitung:
Brandteig zubereiten: In einem Topf Wasser mit Butter, Zucker und Salz aufkochen. Kocht diese Mischung, kommt das Mehl dazu und muss zügig umgerührt werden. Ein Holzlöffel ist hier am besten geeignet.
Die Masse wird nach und nach zu einer großen Teigkugel, die sich langsam vom Topfboden ablöst. Ist das der Fall, ist der 1. Teil des Brandteiges fertig.
Der Teig muss nun in eine Schüssel umgefüllt werden und ein wenig abkühlen.
Während dieser Wartezeit kann schon das Öl oder Fett in einem Topf erhitzt werden.
Nach ca. 5 Minuten kann der Teig weiterverarbeitet werden.
Nach und nach und das wirklich einzeln kommen die Eier hinzu. Immer eins wird zum Teig dazu gegeben und gründlich untergerührt. Dann erst kommt das nächste Ei an die Reihe, bis alle Eier in dieser Weise verarbeitet sind. Es dauert eine Weile, bis sich das Ei mit dem restlichen Teig verbindet.
Am Ende hat man einen recht glatten, glänzenden aber etwas zäheren Teig.
Nun wird der Teig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle gefüllt. ( alternativ kann auch ein Gefrierbeutel mit abgeschnittener Spitze verwendet werden – nur fehlt dann das tolle Muster der Sterntülle )
In der Zwischenzeit sollte das Öl oder Fett im Topf heiß genug sein.
Ich teste immer mit dem Stiel eines Holzkochlöffels ob es wirklich heiß genug ist. Ist es das, steigen an dem eingetauchten Holzlöffel kleine Bläschen auf.
Bevor es losgeht lege ich noch 2-3 Lagen Küchenkrepp auf einem Tablett oder Teller bereit und fülle etwas Zucker & Zimt auf einen großen Teller.
Je nach Topfdurchmesser werden nun mit dem Spritzbeutel ca. 5-7 Stücke Teig mit ca. 12- 15 cm Länge direkt ins Fett gegeben.
Die Teigstücke sollen von beiden Seiten goldbraun werden und müssen dafür nach ca. der Hälfte der Zeit gewendet werden. Die Churros sind nach ca. 3 Minuten fertig und kommen zum Abtropfen auf das bereitgelegte Küchenkrepp.
Zum Schluss werden die Churros ganz nach eigenem Geschmack in der Zucker & Zimt- Mischung gewendet und anschließend serviert.

 

Marshmallows

Neulich war unser Sohn mal wieder mit beim Einkauf – das kommt inzwischen nur noch äußerst selten vor und bedeutet für mich immer, gut hinzuhören, wenn er dann so durch die Regale streift.

Meist sind diese Einkaufstouren für ihn recht frustrierend weil einfach nicht viel fertig kaufbares für ihn dabei ist.

Wenn er dann wieder eine Packung in die Hand nimmt, sie liest und sie wieder zurück ins Regal schmeißt legt, schreib ich innerlich immer ein kleines Memo auf meine SONDERKOST – Todo – Liste.

Mit auf dieser Liste standen nun also Marshmallows.

Wochenenden bieten sich immer für solche Experimente an.

Dieses ist definitiv gelungen!

Klar kann man sie nicht immer und vor allem nie viele davon essen aber ein paar Möglichkeiten gibt es da schon.

Marshmallows

nein… es ist kein Feta *gg*

Wie wäre es denn mal mit einem Kakao mit einer Haube aus leckerem Milchschaum und Mini- Marshmallows…
( .. das ist im Winter mit heißer Schokolade auch bestimmt lecker…)

Kakao mit Milchschaum und Mini- Marshmallows
 
…oder den klassischen gerösteten Marshmallows am Lagerfeuer oder als Nachtisch beim Grillen?
 
geröstete Marshmallows
 
Oder vielleicht doch als Deko auf einem ganz simplen Zitronenkuchen mit einem Zuckerguß aus Zitronensaft?
 
Zitronenkuchen mit Zitronen - Zuckerguß & Mini - Marshmallows
 

Sie sollten in einer Kunststoffdose oder einem Gefrierbeutel gelagert werden. An der Luft härten sie etwas aus, bei uns lagen sie in einem Gefrierbeutel und waren und sind wunderbar weich.
 

Rezept für selbstgemachte Marshmallows

Für eine große Auflaufform

Marshmallows:

300 g Puderzucker
2 Päckchen gemahlene Gelatine ( á 9 g )
1 Prise Salz
1 – 1,5 EL Vanillezucker ( gemahlen )
180 ml Wasser

Für die Form:

etwas Öl ( Sonnenblumenöl )

2 EL Speisestärke
1 EL Puderzucker –> Puderzucker und Stärke mit einander vermischen

Zubereitung:

Die gemahlene Gelatine in einem kleinen Topf ins Wasser einrühren und ca. 5 – 10 Minuten quellen lassen. In der Zwischenzeit die Auflaufform ganz dünn mit etwas Öl einfetten und etwas Puderzucker- Stärkemischung auf den Boden der Form sieben. Das verhindert später das Festkleben der Masse am Boden der Form.
Den Puderzucker zusammen mit dem Vanillezucker und der Prise Salz in eine Rührschüssel geben.
Wenn die Gelatine aufgequollen ist, kann sie bei ganz niedrigen Temperaturen und ständigem Rühren aufgelöst werden. Auf keinen Fall kochen!
Wenn sich die Gelatine komplett aufgelöst hat, wird sie zu den restlichen Zutaten in die Rührschüssel gegeben und für ca. 5 Minuten luftig – cremig – dick aufgeschlagen. Nun kann die Masse zügig in die Auflaufform gegeben und etwas glatt gestrichen werden. Die Masse mit Frischhaltefolie abdecken – hierbei darauf achten, dass die Folie direkt auf die Masse gedrückt wird! Die Marshmallowmasse muss nicht gekühlt werden und ist nach ca. 2 Stunden bereits schnittfest ( bei einer Schichtdicke von ca. 2 cm ). Wer ein bisschen mehr Zeit hat, lässt die Masse noch ein bisschen länger stehen. Nach der Ruhezeit vorsichtig die Frischhaltefolie abziehen und mit dem Puderzucker – Stärke – Gemisch bestäuben. Mit einem Messer kann nun die Masse komplett vom Rand gelöst werden und entweder in der Form nach und nach in beliebig große Stücke geschnitten werden oder komplett aus der Form gelöst werden, um sie dann weiter zu verarbeiten. Die geschnittenen Stücke müssen noch einmal mit etwas Puderzucker – Stärke – Gemisch bestäubt werden, damit sie nicht zusammen kleben.

Die Marshmallows können natürlich auch eingefärbt werden.
 

Pangasiusfilet mit Kräuter – Knusper – Kruste

Auch in der Woche wird bei uns natürlich gekocht.

Nicht so aufwendig wie am Wochenende aber sobald wir von der Schule und Arbeit zu Hause sind, wird warm gegessen.

Da ist es gut, wenn man vielleicht mal auf vorbereitetes Essen im Tiefkühlschrank zurückgreifen kann.

Fisch als Fischstäbchen oder auch als sogenannte Fischfilets ala Bordelaise hatten wir vor den Diagnosen auch zwischendurch mal – dann natürlich schlagartig nicht mehr.

Vor ein paar Tagen habe ich mich beigemacht und habe Fischfilet ( Pangasiusfilet ) mit einer würzigen Kräuter- Knusper- Kruste gemacht.
Direkt eine große Auflaufform voll – um es anschließend portionsweise einfrieren zu können.

Die Kruste habe ich aus gaaanz kleingeschnittenen Brötchen und frischen Kräutern wie Basilikum, Petersilie und Rosmarin gemacht.

Pangasiusfilet mit Kräuter- Knusper- Kruste

Wie sagt unser Sohn immer so schön? Lecker war´s.

Das Rezept kommt später 🙂