cremiger Käsekuchen vom Blech mit leckeren Fruchtsoßen

Gestern hatten wir nachmittags Besuch und natürlich durfte Kuchen nicht fehlen.

Nach kurzer Überlegung waren wir uns einig, dass es mal wieder Käsekuchen geben könnte… diesen cremigen vom Blech, den wir vor den Allergien immer mal gerne gegessen haben.

Das Rezept hatte ich früher schon einmal SONDERKOST – tauglich umgebaut.

Der Kuchen wurde also gebacken aber irgendwie fehlte mir etwas dazu.

Sahne? – och nö… irgendwie wollte ich die nicht…

Irgendwas fruchtiges vielleicht? – schon besser.

Ich muss dazu sagen, dass mir diese Ideen immer gern spontan kommen- ich dann meist nur die Hälfte der Zutaten im Haus habe und die Gäste in ca. 2 Stunden kommen…

Nun gut… schnell ab in den Supermarkt, Heidelbeeren und Erdbeeren kaufen, wieder nach Hause und fix die Fruchtsoßen gekocht… das Ganze in Schüsseln gefüllt und im Wasserbad runtergekühlt.

Wie die Gäste kamen, waren die Soßen kalt und konnten mit auf den Kaffeetisch.

Der Käsekuchen war so schon lecker aber mit den fruchtigen Klecksen da oben drauf einfach nur genial.

Das wird es so bei uns auf jeden Fall wieder geben.

Käsekuchen mit Erdbeersoße

( Die Heidelbeeren sind zwar nichts für unseren Sohn – aber ich fand, sie mussten trotzdem unbedingt mit dabei sein )

Käsekuchen mit Heidelbeersoße
 
Rezept für cremigen Käsekuchen vom Blech mit verschiedenen Fruchtsoßen

Knetteig:
200 g Zucker
2 EL Vanillezucker
2 Eier
250 g Sonnenblumenmargarine ( laktosefrei )
425 g Reismehl
1 TL Xanthan
3 gestr. TL Natron

Füllung:
350 g Margarine ( Sonnenblumenmargarine )
1 kg Magerquark (laktosefrei)
250 g Zucker
1 EL Vanilleextrakt
4 Eier
80 g Stärke ( alternativ 2 Pck. Vanille- Puddingpulver )

Knetteig:
Zucker, Vanillezucker, Eier und Margarine miteinander verrühren. Das Mehl mit Natron und Xanthan in einer Schüssel mischen. Diese Mischung zu den anderen Zutaten hinzufügen und alles mit einem Mixer (Knethaken) zu einem Teig verarbeiten.

Füllung:
Quark mit Zucker, Vanilleextrakt, Eiern, Stärke und Margarine mit einem Schneebesen oder der Küchenmaschine miteinander verrühren.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und einen rechteckigen Backrahmen darauf stellen. Den Backrahmen von innen mit etwas Margarine bepinseln. Nun 3/4 des Knetteiges als Kuchenboden in die Form drücken. Den restlichen Teig zu langen Rollen formen, als Rand auf den Teigboden legen und so an die Form drücken, dass ein etwa 2 – 3 cm hoher Rand entsteht. Nun die Füllung in die Form geben und glatt streichen. Sollte der Rand etwas zu hoch geraten sein, einfach wieder etwas nach unten schieben.
Das Backblech in die Mitte des vorgeheizten Backofen schieben und bei ca. 160° Umluft ca. 40-50 Minuten backen. ( je nach Backofen kann die Backzeit variieren – hier einfach die Stäbchenprobe machen )

Rezept für die Heidelbeersoße:
100 g Zucker
200 ml schwarzer Johannisbeersaft
1 TL Vanillezucker
300 g Heidelbeeren ( auch TK )
1,5 – 2 EL Speisestärke

170 ml Johannisbeersaft zusammen mit dem Zucker und dem Vanillezucker kurz aufkochen. Nun die Heidelbeeren dazugeben und weitere 1-2 Minuten weiter köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Stärke mit dem restlichen Johannisbeersaft verrühren und diese Mischung unter Rühren zu den Heidelbeeren geben. Alles noch einmal kurz aufkochen lassen und in eine Schüssel umfüllen. Erkalten lassen und mit dem Kuchen servieren.

Rezept für die Erdbeersoße:
100 g Zucker
200 ml Erdbeersaft
1 TL Vanillezucker
300 g Erdbeeren ( auch TK )
1,5 – 2 EL Speisestärke

170 ml Erdbeersaft zusammen mit dem Zucker und dem Vanillezucker kurz aufkochen. Nun die Erdbeeren dazugeben und weitere 1-2 Minuten weiter köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Stärke mit dem restlichen Saft verrühren und diese Mischung unter Rühren zu den Erdbeeren in den Topf geben. Alles noch einmal kurz aufkochen lassen und in eine Schüssel umfüllen. Erkalten lassen und mit dem Kuchen servieren.

 

Käsebrötchen

Heute habe ich mal wieder ein bisschen experimentiert und Käsebrötchen gebacken.

Erst neulich sind wir an einem Bäcker vorbei gelaufen und es roch sooooo verführerisch nach frischen Käsebrötchen.

Unser Sohn drehte er sich zu mir und meinte: „Käsebrötchen – können wir mal versuchen, die nachzubauen?“

Ja klar…  endlich mal wieder eine neue Idee!

Käsebrötchen

 
Rezept für Käsebrötchen

450 ml Wasser, lauwarm
1 Würfel frische Hefe
1 EL Essig
1 EL Zucker
450 g Reismehl
100 g Reisstärke
1,5 TL Xanthan
1,5 TL Salz
3 EL Öl

Die Hefe und den Zucker im lauwarmen Wasser auflösen. In der Zwischenzeit Reismehl, Reisstärke und Xanthan gut miteinander vermischen und das Salz dazugeben. Das Hefewasser sorgfältig unterrühren bis sich ein geschmeidiger Teig gebildet hat. Nun das Essig unterrühren. Ganz zum Schluss kommt das Öl dazu und wird gut untergerührt. ( ich nehme hier immer Sonnenblumenöl )

Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsplatte geben, mit ein bisschen Mehl bestreuen und noch einmal durchkneten. Dabei eine Rolle formen. Aus dieser Rolle mit einer Teigkarte oder einem Messer ca. 12 – 14 gleich große Stücke schneiden. Aus den Stücken Brötchen formen. Die Brötchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und abgedeckt an einem warmen Ort ca. 30- 45 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen vorheizen ( je nach Ofen ca. 180° C (ich backe meistens mit Umluft) ). Kurz bevor die Brötchen in den Ofen kommen, werden sie noch mit Käse nach Wahl belegt. (Ich habe mittelalten Gouda am Stück genommen und ihn in nicht zu dicke Scheiben geschnitten.) Ist die Temperatur erreicht, kommen die Brötchen in den Ofen.
Auf den Boden vom Backofen kommt ein bisschen kaltes Wasser, das für einen Dampfstoß sorgt.
Die Brötchen waren nach ca. 12 – 15 Minuten fertig.
Nun noch gut auskühlen lassen.
Wenn die Brötchen etwas weicher bleiben sollen, können sie zum Auskühlen mit einem Geschirrtuch abgedeckt werden.

Guten Appetit!

 

zitronige Quark – Sahne – Schnitten mit Lemoncurd

*seufz* … das waren also nun schon unsere 2 Wochen Sommerurlaub 2015 in Dänemark – gestern Abend sind wir wiedergekommen..

DK
Da wir heute nur noch ein bisschen auspacken und alles zurück in die Schränke räumen mussten, hatte ich heute Mittag Lust und vor allem Zeit zu backen.

Trotz zwei toller Ferienhäuser – vor allem das in der 2. Woche – mehr Urlaubsbericht gibt es in den nächsten Tagen…. – habe ich dann doch ein bisschen meine eigene Küche vermisst.

Herausgekommen sind diese zitronigen Quark – Sahne – Schnitten mit einem Klecks Lemoncurd.

Herrlich erfrischend bei diesem Wetter.

zitronige Quarkschnitten mit Lemoncurd
Rezept

Teig:
125 g Margarine, laktosefrei
3 Eier
125 g Zucker
1 TL Vanilleextrakt
abgeriebene Schale einer halben, unbehandelten Zitrone
60 ml Zitronensaft
200 g  Reismehl
1 TL Natron
3 g Xanthan

Margarine mit Zucker schaumig rühren. Die Eier nach und nach unterrühren. Vanilleextrakt und Zitronenabrieb und die Prise Salz  dazugeben. Das Mehl mit dem Xanthan gut mischen und zusammen mit den anderen Zutaten und dem Zitronensaft zu einem glatten Teig verarbeiten.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und einen Backrahmen aufstellen. Den Teig auf das Backblech streichen und bei 160 Grad ( Umluft ) ca. 10 – 15 Minuten ( je nach Ofen ) backen .

Quark – Sahne – Creme:
1000 g Quark, laktosefrei
50 ml Zitronensaft
180 g Zucker
12 Blatt Gelatine + Wasser zum Einweichen
500 g Sahne, laktosefrei

Gelatine in kaltem Wasser ca. 10 Minuten einweichen. In der Zwischenzeit die Sahne steif schlagen und zur Seite stellen. Zucker, Quark und Zitronensaft gut verrühren. Gelatine nach Packungsanleitung einweichen und auflösen. Erst etwa 5 EL der Quarkmasse mit Hilfe eines Schneebesens mit der aufgelösten Gelatine verrühren, dann mit der übrigen Masse verrühren. Steif geschlagene Sahne unterziehen. Die Quark-Sahne-Masse auf dem Kuchenboden verteilen und glatt streichen.
Die Quark- Sahne- Schnitten für mindestens 1,5 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Nach der Kühlzeit in quadratische Stücke schneiden und mit jeweils einem Klecks Lemoncurd und einem kleinen Zitronenmelisseblatt versehen und servieren.