Burger

Gestern waren die Männer den ganzen Tag außer Haus und ich hatte genug Zeit, das Abendessen vorzubereiten.

Was für andere ganz normal ist, nämlich mal eben bei einem Fastfoodrestaurant vorbeizuschauen und einen Burger zu bestellen, ist hier nicht drin.

Nie.

Ein Grund mehr, hin und wieder auch einfach mal solche Sachen auf den Tisch zu bringen.

Somit habe ich den gestrigen Samstag zum Backtag ausgerufen und habe, neben einer großen Menge Broten, auch Burgerbrötchen gebacken.

Da hier auch Sesam tabu ist, habe ich die Brötchen mit etwas gepufften Amaranth bestreut. Das ist natürlich mehr was für die Optik, aber die ist ja beim Essen auch nicht unwichtig 😉

Die Hamburgersauce ist natürlich auch selbstgemacht – in den meisten kaufbaren Produkten ist immer irgendwas, was hier nicht geht aber selbstgemacht schmeckt eh besser.

Als die beiden dann gestern Abend nach einem wirklich langen Tag vom Badmintonturnier wiederkamen, mussten nur noch die vorbereiteten Rindfleischpatties gebraten werden und das große Burgeressen konnte beginnen.

Die Freude unseres Sohnes für solche Aktionen… unbezahlbar! <3

Burger

 
Rezept für die Burgerbrötchen

450 ml Wasser, lauwarm
1 Würfel frische Hefe
1 EL Essig
2 EL Zuckersirup/ Karamellsirup
450 g Reismehl
100 g Reisstärke
1,5 TL Xanthan
1,5 TL Salz
3 EL Öl

etwas Öl zum Bestreichen der Brötchen
etwas Amaranth, gepufft

Die Hefe und den Zuckersirup im lauwarmen Wasser auflösen. In der Zwischenzeit Reismehl, Reisstärke und Xanthan gut miteinander vermischen und das Salz dazugeben. Die trockenen Zutaten zum Hefe – Zuckerwasser geben und sorgfältig unterrühren bis sich ein geschmeidiger Teig gebildet hat. Nun das Essig unterrühren. Ganz zum Schluss kommt das Öl dazu und wird gut untergerührt.
Wer eine Küchenmaschine zur Verfügung hat, kann alle Zutaten zusammen in die Schüssel geben und alles in einem Schritt zu einem geschmeidigen Teig verrühren/ verkneten lassen.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsplatte geben, mit ein bisschen Mehl bestreuen und noch einmal durchkneten. Dabei eine Rolle formen. Aus dieser Rolle mit einer Teigkarte oder einem Messer ca. 10 gleich große Stücke schneiden. Aus den Stücken Brötchen formen. Die Brötchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und mit etwas Öl bestreichen. Nun etwas gepufften Amaranth auf den Brötchen verteilen und leicht andrücken. Das Blech mit Frischhaltefolie lose bedecken und an einem warmen Ort ca. 30- 45 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen vorheizen ( je nach Ofen ca. 175° C (ich backe meistens mit Umluft) ). Ist die Temperatur erreicht, kommen die Brötchen in den Ofen.
Auf den Boden vom Backofen kommt ein bisschen kaltes Wasser, das für einen Dampfstoß sorgt.
Die Brötchen waren nach ca. 12 – 15 Minuten fertig.
Nun noch gut auskühlen lassen.
Wenn die Brötchen etwas weicher bleiben sollen, können sie zum Auskühlen mit einem Geschirrtuch abgedeckt werden.

Burgerbrötchen

 
Rezept für die Hamburgersauce

6-7 Cornichons / kleine saure Gurken alternativ 2 EL Gurkenrelish
1/2 TL Gurkenwasser
6 EL Mayonaise
1 – 2 TL Senf, mittelscharf
1 TL brauner Zucker
1/2  – 1 TL Salz
Pfeffer
wer mag, kann jetzt noch ein bisschen Paprikapulver hinzugeben..

Die Gurken in ganz kleine Würfel schneiden oder mit Hilfe einer Küchenmaschine zerkleinern.
Nun die restlichen Zutaten zu den Gurken geben und das Ganze gut verrühren. Seid am Anfang vorsichtig mit Salz und Pfeffer – je nach Senfsorte benötigte ihr vielleicht nicht so viel davon und auch mit dem Gurkenwasser – zu schnell zu viel zur Soße gegeben und sie wird zu flüssig. Das ist zu retten, ist deutlich schwieriger 😉

 

Cookie trifft Müsli

Kennt ihr sie auch?

… diese handflächengroßen Cookies, die in verschiedensten Varianten ganz verführerisch in den Cafés unter Glasglocken liegen und nur darauf warten, endlich genüsslich verspeist zu werden?

Hach, in der letzten Zeit begegneten sie mir immer öfter und so habe ich kurzerhand beschlossen blieb mir gar keine andere Wahl, sie selbst zu backen.

Aber nicht nur als klassischen Cookie sondern mit einem kleinen Anteil Cerealien und dunkler Schokolade.

Cookies

 

Rezept für die Cookies

220 g brauner Zucker
200 g Zucker
60 g Zuckerrüben- oder Karamellsirup
300 g weiche Margarine
3 Eier
600 g  Reismehl
1,5 TL Xanthan
1,5 – 2 Tl Natron
Vanillearoma
1 TL Salz
200 g Schokolade
6 EL Reisflakes
2- 3 EL Reis, gepufft
50 g Amaranth, gepufft

Sicherlich kann man hier auch noch getrocknete Früchte oder andere Dinge wie Mandeln etc hinzugeben – eurer Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Zubereitung

Die Schokolade in kleine aber nicht zu kleine Stücke hacken und beiseite stellen.
Die Margarine zusammen mit dem Zucker, dem Sirup und den Eiern mit der Küchenmaschine oder dem Handgerührgerät schaumig aufschlagen.
Nun Reismehl, Xanthan, Natron, Salz und Vanillearoma hinzugeben und verkneten.
Anschliessend Schokolade, Amaranth, Reisflakes und den gepufften Reis hinzugeben und gut in der Masse verteilen.
Etwas mürber im Biss werden die Cookies, wenn man sie nach dem Mischen des Teiges über Nacht abgedeckt im Kühlschrank ruhen lässt.
Man kann sie aber auch sofort backen.
Dafür mit einem Eisportionierer Teig abstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und die Teigkugeln platt auf ca. 1 cm Stärke drücken.Der Teig läuft nur ein bisschen auseinander.
Nun kommen sie in den Backofen. Ich backe sie bei ca. 150° C Umluft. Nach ca. 10- 13 Minuten sind sie bei mir fertig aber es liegt am Verhalten eines jeden Backofens wie lange, sie wirklich brauchen.  Nach dem Backen lasse ich sie kurz auf dem Bleck abkühlen und gebe sie dann zum vollständigen Auskühlen auf ein Kuchenrost ( übrigens sind sie fertig, wenn sie sich nach dem Backen ganz leicht vom Papier lösen lassen – geht das noch nicht, schiebt das Blech einfach noch mal kurz in den Backofen )

 

Knuspermüsli

Bei uns gehört das Frühstück mit zu einem guten Start in den Tag – auch oder gerade an Schultagen.

Nun hat unser Sohn aufgrund der Allergien nicht so wahnsinnig viel Auswahl – es bleibt einfach nur das selbstgebackene Brot oder mal ein Brötchen aber so etwas wie ein kaufbares Müsli gibt es für ihn nicht.

Schon vor Jahren, mit noch wenigen Allergien, haben wir Knuspermüsli für ihn selbst gemacht.

Nun, mit den nur zur Verfügung stehenden Nahrungsmitteln war das noch einmal eine ganz neue Herausforderung.

Geklappt hat es aber trotzdem und herausgekommen ist ein richtig leckeres, knuspriges Müsli, das überhaupt nicht den Anschein macht, als würde irgendetwas fehlen.

Perfekt also mit Milch als Frühstücksmahlzeit oder als crunchiges Topping für Joghurt oder Quark.

Knuspermüsli

Rezept für Knuspermüsli

Zutaten:
250 – 300 g Buchweizenflocken
50 g Reis, gepufft
50 g Amaranth, gepufft
6-8 EL Sonnenblumenöl
120 – 150 g Karamellsirup

50 g Buchweizenflocken
150 g Reisflakes
50 g Sultaninen
90 – 100 g Schokolade ( Vollmilch oder Zartbitter )

Den Backofen auf ca. 175° C ( Umluft ) vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

Buchweizenflocken, gepufften Reis und Amaranth ( gepufft ) in eine große Schüssel geben, Öl und Karamellsirup dazugeben und gut miteinander verrühren.
( Wer mag, kann auch ein Schokomüsli daraus machen und gibt noch etwas Kakao zur Masse )

Die Müslimasse auf beide Backbleche verteilen und für ca. 8-10 Minuten in den vorgeheizten Backofen schieben. Nach ein paar Minuten ggf. vorsichtig umrühren/ wenden.

Das Müsli auf den Backblechen abkühlen lassen.

Wenn es vollständig erkaltet ist, in eine große Schüssel geben, die restlichen Buchweizenflocken, Reisflakes, die Sultaninen und die klein gehackte Schokolade dazugeben, umrühren und in Gläser abfüllen.

Natürlich kann hier nach Lust, Laune und Verträglichkeit variiert werden.

Die Buchweizenflocken gegen Haferflocken oder ähnliches austauschen, ein paar Kerne oder getrocknetes Obst dazu, ein paar Chiasamen drüber streuen, einfach etwas Zimt  oder Vanille mit zur Masse geben, wer Honig verträgt, kann Honig statt Karamellsirup nehmen, wer Probleme mit Fructose hat, nimmt einfach Reissirup….

Ihr seht… so kann man sich sein eigenes Müsli auch immer wieder anders zusammenstellen.