Schokoladen – Cupcakes

Schokoladen – Cupcakes war dieses Mal die familäre Antwort auf meine Frage, was ich denn am Wochenende backen könnte.

Also so richtig… mit Schokoteig und Schokofrosting.

Perfekt!

Gestern hatten sich eh gute Freunde zum Kaffee angekündigt.

Cupcakes finde ich dazu sowieso immer toll.

Schoko - Cupcake gestrichen

 
Rezept für die Schokoladen – Cupcakes

Teig:
180 g Butter oder Margarine, laktosefrei
180 g Zucker
2 EL Vanillezucker
3 Eier
200 g Reismehl
1 gestr. TL Xanthan
1 TL Natron
50 g Backkakao
90 ml Milch, laktosefrei
90 ml Mineralwasser

Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen und ein Muffinblech mit Muffinförmchen bestücken.
Für den Teig Butter, Zucker, Eier und Vanillezucker cremig aufschlagen. Reismehl, Xanthan, Natron und Kakao mischen und unter den Teig rühren. Nun die Milch und das Mineralwasser unterrühren.
Je einen gut gehäuften Esslöffel Teig in jedes Muffinförmchen füllen.
Im vorgeheizten Ofen etwa 15 – 18 Minuten backen. Bitte immer die Stäbchenprobe machen!
Nach dem Backen aus dem Ofen nehmen und die fertigen Muffins sofort aus dem Muffinblech nehmen und auf einem Kuchenrost komplett auskühlen lassen.

Schoko – Frosting:
150 g Zartbitterkuvertüre oder Schokolade, Fondueschokolade oder was sonst auch immer bei euch geht
225 g weiche Butter ( laktosefrei )
150 g Puderzucker
45 g Backkakao

Die Schokolade auf dem Wasserbad schmelzen und abkühlen ( aber nicht wieder fest werden ) lassen. Butter weiß – cremig aufschlagen. Puderzucker und Kakao sieben und nach und nach hinzufügen. Rühren bis eine glatte Creme entsteht. Die Schokolade dazu geben und vermengen, bis das Frosting glatt ist und glänzt.
Nun kann das Frosting entweder in einen Spritzbeutel gegeben und beliebig auf die Muffins gespritzt werden oder sie können mit der Masse eingestrichen werden. ( Ich „höhle“ die Muffins immer noch etwas aus, damit das Frosting nicht nur oben aufliegt sondern auch einen Kern des Cupcake bildet. Das geht z.B. gut mit einem kleinen Tee- oder Espressolöffel )
Hier habe ich die Cupcakes noch mit etwas Backkakao bestäubt.

Nach dem Dekorieren sollten sie noch für ca. 20- 30 MInuten in den Kühlschrank.

Anschließend können sie serviert werden.

Gut verpackt halten sie sich auch locker eine Nacht im Kühlschrank. Dann nur bitte ca. 30 – 45 Minuten vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank nehmen.

nussfreies „Marzipan“

Marzipan – in einem nuss- und nussspurenfreien Haushalt ist das wohl nicht anzutreffen.

Marzipan ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack aber die, die wegen ihrer hochallergischen Kinder auf solche Lebensmittel verzichten, vermissen es dann vielleicht schon.

Nun hat eine liebe Freundin vom Nuss/ Anaphylaxie Netzwerk e.V. neulich ein Rezept für nussfreies Marzipan gefunden.

Ich konnte also gar nicht anders – ich musste es einfach ausprobieren.

Maismehl ist bei uns ja nicht drin aber Grieß bekomme ich auch als Reisgrieß. Und den hatte ich sogar zuhause.

Also ab in die Küche.

Das Ergebnis, genau nach dem Rezept hergestellt, war nicht schlecht aber irgendwie fehlte mir das typische Aroma und die Masse war zu süß.

Also habe ich ein bisschen Salz als Gegenspieler zum Puderzucker dazu gegeben und ein paar wenige Tropfen Bittermandelaroma.

Das Ganze hat die Küchenmaschine dann noch einmal gut durchgeknetet.

Das Ergebnis war unglaublich. Es schmeckte wirklich wie Marzipan.

Auch war die Masse von der Konsistenz so.

Großartig.

Weihnachten kann kommen. 😉

Nachdem dann auch noch die Überlegung aufkam, ob man mit der Masse auch modellieren kann, habe ich es mal schnell versucht.
 
Modellierversuch

( nein… es wird nicht mein Hobby – das kann ich einfach nicht )

Mit dem anderen Teil der Marzipanmasse habe ich am nächsten Tag einen ganz einfachen Kuchen gebacken.

Dafür habe ich einfach einen glutenfreien Rührteig, Apfelmus und Marzipanstreusel in eine Springform gefüllt, alles vorsichtig wie bei einem Marmorkuchen vorsichtig mit einer Gabel durchzogen, den Teig noch mit ein paar Marzipanstreuseln bedeckt und gebacken.

Dazu gab es einen Klecks Schlagsahne – perfekt.

Marzipan - Apfelmus - Kuchen
 
Marzipankartoffeln

Sie gehören ja für viele in der Weihnachtszeit mit dazu.. und dank diesem Rezept auch in einem nussfreien Haushalt machbar.

Einfach von der Marzipanmasse eine kleine Menge abnehmen, Kugeln oder „Kartoffeln“ drehen, in einen Gefrierbeutel geben, mit etwas Backkakao bestreuen und vorsichtig darin wälzen, vielleicht noch einmal kurz kühlen – fertig…

Marzipankartoffeln mit Kakao
 

Um den Marzipankartoffeln noch ein bisschen weihnachtliches Aroma zu geben, kann man auch nur eine ganz kleine Menge Backkakao und etwas mehr Zimt nehmen.

Marzipankartoffeln mit Zimt- Kakao
 
Und Marzipanbrot geht natürlich auch.

Marzipanbrot
 
und aufgeschnitten sieht es dann so aus…

Marzipanbrot - aufgeschnitten

Rezept für nussfreies Marzipan

100 g Grieß
100 g Puderzucker
75 g weiche Butter ( laktosefrei )
1 TL Vanilleextrakt
1 Prise Salz
Bittermandelaroma – nach Geschmack ( vorsichtig dosieren – ich hab 2-3 Tropfen verwendet )
 
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut miteinander verkneten bis eine homogene Masse entstanden ist. Das Marzipan ist nun gebrauchsfertig, kann aber bis zur Verwendung in Frischhaltefolie oder einer fest schließenden Plastikdose bis zum Gebrauch oder Verzehr am besten im Kühlschrank aufgehoben werden. Ein paar Minuten vor dem Verzehr/ Gebrauch aus dem Kühlschrank nehmen, dann ist die Masse leichter zu verarbeiten.

Tipp: sollte euer Grieß zu grob „gekörnt“ sein, versucht ihn einfach noch ein bisschen feiner zu mahlen. Das Mundgefühl ist bei einer zarteren, feineren Masse einfach angenehmer.

 
Marzipanrohmasse
 

 
 

Süßkartoffelpommes

Pommes Frites gehören wahrscheinlich bei fast jedem mal auf den Teller… gerade wenn man Kinder hat.

Ob mal schnell bei einer Fastfoodkette oder Imbissbude gekauft oder die tiefgekühlte Version im heimischen Backofen oder in der Friteuse zubereitet.

So war das bei uns natürlich auch hin und wieder… bis… ja bis natürlich der Tag vor nun 2 guten Jahren kam und die Kartoffeln auf die Tabu – Liste rutschten.

Erst dann fiel uns auf, wie oft man Kartoffeln bzw. Produkte aus ihr auf dem Speiseplan hat und was mit diesem Tabu eigentlich alles fehlt.

Pommes waren auch immer das, was wir nicht wirklich ersetzen konnten. Klar hatten wir ja recht schnell die Süßkartoffelspalten als Beilage für uns entdeckt aber von richtigen Pommes sind sie natürlich schon weit entfernt.

An der Herstellung von Pommes aus Süßkartoffeln hatte ich mich früher schon mal probiert aber sie wurden nie knusprig – leider!

Aber jetzt!

Das Thema hat mich nie so ganz los gelassen und so habe ich mal wieder so ein bisschen hin und her überlegt und hab jetzt erstmals so richtig knusprige Süßkartoffelpommes hinbekommen.

Großartig! Die ersten gab es gestern schon aber sie waren nach 2 Jahren Abstinenz direkt so begehrt, dass keine einzige für ein Foto übrig blieb.

Um sie hier wenigstens mal zeigen zu können, hab ich sie heute direkt noch einmal gemacht.

Fand unser Sohn jetzt nicht wirklich dramatisch… 😉
 

Süßkartoffel - Pommes 1
 

Rezept für Süßkartoffelpommes

3-4 mittelgroße Süßkartoffeln
Speisestärke
Sonnenblumenöl ( oder ein anderes Öl )
Salz oder Pommes -Salz

Die Süßkartoffeln schälen und mit einem scharfen Messer in schmale Pommes-Streifen schneiden ( max 1 cm dick ). Anschließend mit etwas Speisestärke bestäuben und darauf achten, dass jeder Süßkartoffelstift mit Stärke „gepudert“ wurde.
Dann das Öl in einem großen Topf erhitzen.
( um zu sehen, ob das Öl heiß genug ist, mach ich immer den Holzlöffeltest – hierzu einen Holzlöffel mit dem Stiel ins Öl halten, steigen kleine Bläschen auf, ist das Öl heiß genug )
Süßkartoffelpommes ins heiße Öl geben und ca. 4-5 Minuten frittieren.
Mit einem Schaumlöffel aus dem Öl nehmen und nebeneinander! auf ein mit Küchenkrepp ausgelegtes Tablett legen.Dort abkühlen lassen.
Wenn alle Pommes vorfrittiert und abgekühlt sind, kommen sie für eine zweite kleine Runde ins Öl und werden dort noch einmal für 2-3 Minuten „gebadet“.
Hierbei nehmen sie auch etwas Farbe an. Nun wieder aus dem Öl nehmen und auf frischem Küchenkrepp abtropfen lassen.
Sofort würzen und servieren! ( hier zum Beispiel mit Barbecue- Sauce )